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DGUV-Statistik  
20.02.2017

Stolpern, rutschen und stürzen

ESV-Redaktion Arbeitsschutz/DGUV
Sturzunfall bei rutschiger Leiter möglich (Foto: DGUV)
Jeder fünfte Unfall bei der Arbeit ist ein Stolper-, Rutsch- und Sturzunfall. Eine kleine Unachtsamkeit beim Treppensteigen, eine wacklige Leiter oder ein rutschiger Boden. Es gibt viele Ursachen für diese Unfallart. So unterschiedlich die Auslöser, so vielfältig sind auch die Folgen.

SRS-Unfälle sind die zweithäufigste Unfallursache im gesamten Arbeitsunfallgeschehen. Das belegt der Bericht „Arbeitsunfallgeschehen 2015“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

176.575 Menschen erlitten 2015 einen Arbeitsunfall durch Rutschen, Stolpern oder Stürzen. Auf diese Unfallursache gehen damit 21 Prozent aller 2015 gemeldeten Arbeitsunfälle im Betrieb zurück. Ein noch höheres Unfallrisiko birgt lediglich der „Kontrollverlust über ein Werkzeug oder ein Werkstück“ (183.756 Unfälle). In diese Kategorie fallen zum Beispiel Unfälle wie diese: Beim Eindrehen einer Schraube rutscht der Schraubenzieher ab und verletzt die Hand oder beim Tragen einer Kiste gerät sie ins Rutschen und fällt auf den Fuß.

Eine kleine Unachtsamkeit beim Treppensteigen, eine wacklige Leiter oder ein rutschiger Boden. Es gibt viele Ursachen für diese Unfallart. So unterschiedlich die Auslöser, so vielfältig sind auch die Folgen. Sie können von einer harmlosen Prellung bis zu komplizierten Knochenbrüchen reichen. Wer Glück hat, der braucht nur einmal zum Durchgangsarzt, wer Pech hat, trägt eine komplizierte Verletzung mit notwendigem
Krankenhaus- und Reha-Aufenthalt davon.

Die Statistik zeigt, dass kleine Ursachen große Wirkungen haben können: Gerade Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen (SRS-Unfälle) haben häufig ernste Folgen. In mehr als 3.400 Fällen (2015) erhalten die Betroffenen eine Unfallrente. Das bedeutet, die Erwerbsfähigkeit der Versicherten wurde durch den Unfall gemindert. Die Renten für die SRS-Unfälle machten 2015 immerhin 25,7 Prozent aller neuen Rentenfälle bei betrieblichen Arbeitsunfällen aus. Zum Vergleich: die Unfälle durch Kontrollverlust über ein Werkzeug oder Werkstück verursachten lediglich 5,8 Prozent der Unfallrenten.

Die direkten Ursachen für Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle haben häufig etwas mit Risiken oder Sicherheitsmängeln in der Umgebung der Betroffenen zu tun. An erster Stelle sind hier Fußböden und Treppen zu nennen. Sind sie rutschig, uneben, weisen sie schlecht sichtbare Erhebungen oder Löcher auf? All das erhöht das Unfallrisiko. Die typischen Verletzungsfolgen sind: Knöchel- und Fuß- (39 %) sowie Kniegelenks- und Unterschenkelverletzungen (20 %). Dabei kommt es schwerpunktmäßig zu Zerrungen/Verstauchungen (37 %) und Prellungen (25 %). Zerreißungen und Frakturen sind mit jeweils weiteren 17 % beziehungsweise 15 % beteiligt. Bei den neuen Unfallrenten stehen Frakturen mit 70 % im Vordergrund.

In bestimmten Arbeitsumgebungen häufen sich die SRS-Unfälle. Der höchste Anteil mit 30 % ist dem gewerblichen Bereich (Produktion, Werkstätten, Be- und Entladestellen, etc.) zuzuordnen. Weitere 17 % ereignen sich im öffentlichen Umfeld von allgemein zugänglichen Orten (z.B. Weg, Parkplatz, Wartesaal, etc.).

Weitere Informationen unter: http://publikationen.dguv.de (Stichwort: Arbeitsunfallgeschehen)

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