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12.05.2014
Parlamentarier prangern Arbeitsschutz in Katar an
BPUVZ Heft 5/2014
Eine Delegation von Europaabgeordneten hat nach einer Katarreise die Arbeitsbedingungen von Einwanderern angeprangert, die im Vorfeld der 2022 geplanten Fußball-Weltmeisterschaft für Bauarbeiten angeheuert wurden. Viele Arbeitsimmigranten erhielten keine Löhne, erklärte der britische Labour-Abgeordnete Richard Howitt, der die Gruppe leitete. Vermittlerfirmen hätten zudem die Pässe der Arbeiter konfisziert und wer sich beschwere, werde in ein Lager deportiert. Einige Beschäftigte hätten von körperlichen Misshandlungen berichtet, andere dürften das Land nicht mehr verlassen, weil sie kein Ausreisevisum erhielten, so Howitt. Insgesamt arbeiteten in dem Land rund eine Million Einwanderer unter sklavenähnlichen Bedingungen.
Quelle: AFP
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