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Interview  
18.10.2016

Neue Arbeitsformen

ESV-Redaktion Arbeitsschutz
Eva Heuer (Foto: Heuer)
Eva Heuer ist Personalleiterin bei einem bayerischen Softwaredienstleister und berichtet von ihren Erfahrungen mit neuen Arbeitsformen und der Rolle der Führungskräfte im Unternehmen.

Eva Heuer ist Teamleiterin Personal bei der T.CON GmbH & Co.KG in Plattling.

Was genau macht die T.CON?
Die T.CON GmbH & Co. KG ist ein seit 1999 bestehender, innovativer Beratungsdienstleister, zu dessen Kernkompetenzen die Entwicklung und Implementierung von Lösungen für SAP-Produkte zählen. T.CON ist an fünf Standorten präsent und beschäftigt 220 MitarbeiterInnen. Den Hauptsitz hat das Unternehmen in Plattling (Bayern).

 
Ihr Unternehmen wirbt auf seiner Webseite mit einer perfekten Work-Life-Balance. Welche Rolle spielt selbstbestimmtes Arbeiten in Ihrer Unternehmenskultur?
Selbstbestimmtes Arbeiten spielt bei uns eine sehr große Rolle, nicht nur in Bezug auf die Arbeitszeit und den -ort, sondern auch in den Arbeitsinhalten. Gegenseitiges Vertrauen ist sowohl für die MitarbeiterInnen als auch für unsere Führungskräfte von enormer Bedeutung. Wir sind davon überzeugt, dass dieser Freiraum und die dadurch gewonnene Flexibilität zu mehr Kreativität, Motivation und auch Verbundenheit mit dem Unternehmen führen. Des Weiteren fördern wir so die Eigenständigkeit der MitarbeiterInnen und das Selbstvertrauen. So muss der Urlaub nicht von der Führungskraft genehmigt werden, lediglich eine Abstimmung im Team ist erforderlich. 

Sie bieten Ihren MitarbeiterInnen orts- und zeitflexibles Arbeiten an. Wie funktioniert das genau?
Unsere MitarbeiterInnen haben Vertrauensarbeitszeit. Es gibt keine Kernarbeitszeit. Einschränkungen gibt es nur im Kundenservice bzw. zu bestimmten Terminen wie beispielsweise Abstimmterminen oder Teammeetings besteht eine Präsenzpflicht. Unsere MitarbeiterInnen teilen sich ihr Arbeitspensum selber ein. Am Ende zählt nur das erreichte Arbeitsergebnis. Es werden keine Überstunden ausbezahlt. Wir wollen, dass unsere MitarbeiterInnen sich Ihre Arbeitszeit selber einteilen und auch lernen, für den richtigen Ausgleich zu sorgen. Da darf es auch sein, dass man mittags nach Hause geht. Der Arbeitsort kann aufgabenspezifisch täglich selbst gewählt werden - sowohl in unseren Bürogebäuden als auch z.B. im Homeoffice. Unsere MitarbeiterInnen sind technisch so ausgestattet, dass sie mobil arbeiten können. Dazu gehören Handys, datengeschützte Notebooks und auch eine IT-Infrastruktur mit verschiedenen Plattformen, die es erlauben, auf Informationen jederzeit, einfach und überall zugreifen zu können.
 
Welche Rolle spielen Ihre Führungskräfte dabei? Ihr Modell setzt viel Vertrauen voraus.
Unsere Führungskräfte haben Vorbildfunktion für unsere MitarbeiterInnen. Auch sie müssen für einen guten Ausgleich sorgen. Wir wollen nicht die gearbeiteten Zeiten kontrollieren, sondern die Ergebnisse der Arbeit. Unsere neuen MitarbeiterInnen müssen zum Teil für diese Freiheit und Flexibilität erst sensibilisiert werden und auch MitarbeiterInnen, die Probleme damit haben, werden von unseren Führungskräften enger betreut. Viele Führungskräfte sind mit dem Unternehmen gewachsen und kennen so die Anforderungen und Bedürfnisse in unseren Unternehmen sowie die Chancen und Risiken dieser Freiheiten. Ganz wichtig ist, regelmäßiges Feedback der Führungskräfte an die MitarbeiterInnen. Es zählt ja nicht die Zeit, die im Büro verbracht wird, sondern eben die positiven Arbeitsergebnisse und die wollen schließlich wertgeschätzt werden.


Welche Vorteile hat das Modell für das Unternehmen wie auch für die Beschäftigten aus Ihrer Sicht? Gibt es Nachbesserungsbedarf?
Alle Märkte fordern heute hohe Flexibilität: Neue, disruptive Anbieter bringen ganze Branchen durcheinander. Ein Beispiel dafür ist AirBnB, die den Fremdenverkehr teilweise auf den Kopf stellen. Ein Treiber dafür ist immer wieder die Digitalisierung von Prozessen. Das betrifft auch die Prozesse unserer Kunden und damit auch uns! Wir müssen schnell neue Technologien adaptieren und mit ihnen Mehrwert bei unseren Kunden schaffen. Diese Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft fordern wir von allen Mitarbeitern ein. In der heutigen Zeit streben Arbeitnehmer und auch die Unternehmen nach immer mehr Freiheiten. Die verschiedenen Wünsche beider Parteien sind eine bleibende Herausforderung.

Die Arbeitnehmer wollen mitentscheiden, wann und wie sie arbeiten wollen. Natürlich geht es vielen auch darum, Privates und Berufliches bestmöglich zu vereinbaren. Vor allem Eltern sind darauf angewiesen, flexibel zu reagieren, wenn z.B. das Kind kurzfristig erkrankt und keine Betreuung zu finden ist. Selbstbestimmte Zeiteinteilung nach persönlichen Tageshöhen steigert die Produktivität. So kann auch während der „9 to 5“-Zeit auch mal eine längere Auszeit, z.B. im hauseigenen Fitnessstudio, genommen werden.

Diese Kultur wird vorgelebt. Dennoch wird bei neuen MitarbeiterInnen dies oft als auch Kulturschock empfunden. Dies erfordert eine intensive Betreuung von den Führungskräften, aber auch erfahrenen Kollegen in den Projekten. Diese wiederum müssen immer wieder sensibilisiert werden, so dass ein offener Umgang und gegenseitiges Vertrauen unter den Kollegen aufgebaut wird. Überlastungen werden nämlich womöglich erst später als bei einer Regelarbeitszeit erkennbar.

Unsere nächste Herausforderung ist es, unsere Flexibilität und Agilität auch im künftigen Wachstum zu erhalten. Der Impuls für die Einführung von neuen Regeln – und auch der gesetzliche Druck – sind hoch. Wir nehmen Anfragen für neue Reglungen sehr bewusst wahr und diskutieren sie offen im Team. Implizite Regeln geben wir den Vorzug. Grundlage dafür sind Transparenz und Offenheit. Und auch hier sind wir jeden Tag gefordert, diese zu erhalten.

Vielen Dank!

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