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ARBEITSSCHUTZuptodate!
2509 Menschen starben an den Folgen einer Berufskrankheit.
Krankheitsbedingte Produktionsausfälle kosteten die Unternehmen 2010
etwa 39 Milliarden Euro. Das beste Mittel, um Unfälle und
Berufskrankheiten zu vermeiden, ist die Investition in systematischen
Arbeitsschutz. Hier können Betriebe mit dem
Arbeitsschutzmanagementsystem OHRIS (Occupational Health- and
Risk-Managementsystem) durch konsequente Einbindung und Umsetzung des
Arbeitsschutzes und der Anlagensicherheit im betriebsinternen
Managementsystem Zeichen setzen. Denn OHRIS ist ein Gesamtkonzept, mit
dessen Hilfe die Zahl der Arbeitsunfälle maßgeblich gesenkt und die
Sicherheit und der Gesundheitsschutz der Beschäftigten nachhaltig
verbessert werden.
Bayerns Arbeitsstaatssekretär Markus Sackmann sagte dazu: „Qualifizierte Fachkräfte suchen sich ihren Arbeitsplatz zunehmend nach diesen Kriterien aus. Kein Unternehmen kann es sich mehr leisten, auf die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit qualifizierter Mitarbeiter zu verzichten. Bei der Einführung von OHRIS greifen wir kleinen und mittleren Unternehmen auch künftig unter die Arme: sie erhalten zusätzlich zur kostenlosen Beratung sowie Prüfung des Systems durch die Gewerbeaufsicht einen Zuschuss von 5.000 Euro.“ Sackmann erklärte weiter: „Betriebe, die OHRIS anwenden, verzeichnen deutlich weniger Unfälle.“
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
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