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ARBEITSSCHUTZuptodate!
Unterschiedliche Personen wären grundsätzlich dazu in der Lage, etwas gegen die Unterforderung am Arbeitsplatz zu unternehmen. Wie weit ihre Möglichkeiten jeweils reichen, ist auch eine Machtfrage, die stets im Einzelfall beantwortet werden muss.
Auch die Beauftragten für das Gesundheitsmanagement, die Interessenvertretungen (Betriebs- und Personalräte) und Gleichstellungsbeauftragten bieten sich an, um die Unterforderung am Arbeitsplatz in den Unternehmen zu thematisieren.
Während dem Burnout in vielen Organisationen eine größere Aufmerksamkeit sicher ist, steht die Boreout-Problematik bisher noch kaum im Mittelpunkt des Interesses. Unterschiedliche Akteure müssen zunächst einmal dafür sensibilisiert werden, dass auch die qualitative und/oder quantitative Unterforderung im Beruf negative Stressfolgen nach sich ziehen kann. Kaum zu beantworten ist bisher die Frage, ob sich hinter einigen Burnout-Fällen nicht eine Boreout-Problematik verbirgt, da die Symptome zumindest teilweise identisch sind. Die aktuelle Bildungsexpansion könnte in den nächsten Jahren dazu führen, dass noch mehr Personen unterhalb ihrer erworbenen Qualifikation beschäftigt werden. Eine Studie der Universität Hohenheim kam 2012 zu dem Schluss, dass schon heute fast ein Fünftel aller Beschäftigten ausbildungsinadäquat beschäftigt sind. Die Organisationen benötigen eine Strategie, wie sie mit dieser Personengruppe, ihren Motivations- und Gesundheitsproblemen umgehen wollen.
Abbildung und Fußnoten finden Sie im PDF-Dokument.
| Die Autoren |
| Dr. Günther Vedder, Leibniz Universität Hannover, Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft, Schlosswender Straße 7, 30167 Hannover Ella Korinth, Leibniz Universität Hannover, Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft, Schlosswender Straße 7, 30167 Hannover |
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