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ARBEITSSCHUTZuptodate!
Gefährdungen durch psychische Belastung bei der Arbeit können über schriftliche Befragungen, Beobachtungen, Interviews oder moderierte Workshops erfasst werden. In allen Fällen ist die Vorbereitung und Kommunikation entscheidend: Mit der Ankündigung eines Vorhabens werden Erwartungen geweckt. Bleiben später Ergebnisse und Verbesserungen aus, führt der Frust darüber oft zu einer Verschlechterung des Betriebsklimas.
Damit das Vorhaben zum Erfolg wird, kommt es besonders darauf an,
Unsere Tipps:
Reden Sie drüber! Erklären Sie Beschäftigten und Führungskräften immer wieder, worum es geht, warum was getan wird und was der nächste Schritt sein wird.
Nutzen Sie "Quick Wins"! Manche Maßnahmen lassen sich schnell umsetzen und zeigen sofort Wirkung, zum Beispiel, wenn Übergaben verbindlich gestaltet oder störungsfreie Zeiten vereinbart werden.
Übrigens zeigt die Gefährdungsbeurteilung auch Faktoren auf, die dazu beitragen, dass Beschäftigte auf Dauer gesund und motiviert bleiben. Ob es der tolle Zusammenhalt im Team ist, der individuelle Handlungsspielraum oder der vertrauensvolle Austausch mit Vorgesetzten: Solche Ergebnisse sollten nicht einfach übergangen werden. Hier darf sich gefreut werden – und gemeinsam überlegt, wie es in Zukunft genauso erfolgreich weitergeht.
Viele weitere Hintergrundinformationen und Materialien finden Sie auf der Website der BGW:
Seminar für Führungskräfte: Das Seminar "Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung kompetent meistern" wendet sich an Führungskräfte aus Pflege, Kliniken und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. In 1,5 Tagen gewinnen sie Klarheit über ihre Rolle, ihre Aufgaben sowie ihre Gestaltungsmöglichkeiten: Wie können betriebliche Maßnahmen angestoßen und begleitet werden? Die Teilnehmenden entwickeln Strategien für einen konstruktiven Umgang mit der Gefährdungsbeurteilung und deren Ergebnissen. Eine etwa einstündige Vorbereitung auf das Seminar erfolgt online auf dem BGW-Lernportal.
Qualifizierung für Arbeitsschutzprofis: Das Angebot "Systemische Arbeitsschutzberatung in KMU" richtet sich an Betriebsärztinnen und -ärzte sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit, die kleine und mittlere Unternehmen betreuen. In Präsenzmodulen, einem Praxisprojekt und Selbstlernphasen, unterstützt durch E-Learning, geht es insbesondere um die moderierte Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung
Organisationsberatung für Betriebe: Wie gehen wir in unserer Einrichtung vor? Welches Analyseinstrument ist für uns das richtige? Wie identifizieren wir geeignete Maßnahmen? Fragen wie diese lassen sich mithilfe der BGW Organisationsberatung klären – im Hinblick auf psychische Belastung genauso wie für andere Themen der Gesundheit und Sicherheit im Betrieb. Die Erstberatung zur Klärung des Unterstützungsbedarfs ist kostenlos. Angebote der Organisationsberatung sind zum Beispiel:
Eine gute Arbeitsgrundlage bietet die neue Handlungshilfe "Psychische Gesundheit im Fokus" zur Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung. Sie lässt sich in sehr unterschiedlichen Bereichen von Kliniken – von der Technik bis hin zum ärztlichen Dienst – erfolgreich einsetzen. Die Broschüre zeigt Schritt für Schritt, wie Betriebe vorgehen können und worauf sie dabei achten sollten. Dazu gibt es unter anderem eine Checkliste zur Planung und Durchführung der Gefährdungsbeurteilung. Begleitend kann ein speziell entwickelter Kurz-Fragebogen zur Ermittlung der psychischen Belastung vor Ort genutzt werden. Handlungshilfe, Fragebogen mit Auswertungssoftware und weitere Arbeitshilfen sind kostenlos online verfügbar. Das Konzept sieht zudem moderierte Auswertungsworkshops vor – Hilfe zur Durchführung gibt es optional von der BGW.
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