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Umfrage zur GB psychische Belastung  
20.07.2018

Gesündere Belegschaften - Aus der Pflicht eine Chance machen

ESV-Redaktion Arbeitsschutz/DearEmployee
Fehlbelastungen durch mehr Digitalisierung? (Abb.: DearEmployee)
Mit einer Dauer von fast 40 Tagen gehören psychische Erkrankungen nicht nur zu den häufigsten, sondern auch zu den kostenintensivsten Erkrankungen. Dabei könnte mit relativ wenig Aufwand viel für das betriebliche Wohl erreicht werden. Dazu müssten die Unternehmen allerdings die Belastung der Beschäftigten besser einschätzen können - das passiert allerdings trotz der verpflichtenden Gefährdungsbeurteilung - zu selten. Nehmen Sie deshalb an der Studie von Charité und DEKRA teil!

Anfang 2014 hat der Gesetzgeber in § 5 des Arbeitsschutzgesetzes klargestellt, dass jedes Unternehmen Deutschlands dazu verpflichtet ist, eine psychische Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz durchzuführen. Damit reagierte er auf die steigenden Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen. 

Denn 17% aller Arbeitsunfähigkeitstage sind darauf zurückzuführen. Doppelt so viele wie noch im Jahr 2000. „Das liegt nicht zuletzt am digitalen Wandel, der die Belastung der Beschäftigten erhöht“, sagt Dr. Amelie Wiedemann von DearEmployee. Die vor 5 Jahren eingeführte Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung „sollte daher nicht als lästige Pflicht, sondern als Chance gesehen werden“, sagt die Gesundheitsexpertin. „Risiken können minimiert, Krankheiten rechtzeitig verhindert werden“. Mit relativ wenig Aufwand könne viel für das betriebliche Wohl erreicht werden. Dazu müssten die Unternehmen allerdings die Belastung der Beschäftigten besser einschätzen können. Und das ist trotz der Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung (§5 Arbeitsschutzgesetz) noch lange nicht überall der Fall.

Mit dieser Umfrage möchten wir die aktuelle Umsetzung des Gesetzes untersuchen, und mehr über die betrieblichen Barrieren und Chancen der psychischen Gefährdungsbeurteilung erfahren.

Weiterhin möchten wir untersuchen, wie Unternehmen das Thema Prävention und Gesundheitsförderung bisher handhaben. Ein Schwerpunkt des Fragebogens liegt auf dem Themenfeld Digitalisierung und psychische Gesundheit. Dieser wird im Rahmen eines Forschungsprojekts des Instituts für Arbeitsmedizin der Charité Universtitätsmedizin zum Thema Digitalisierung, Leadership und psychische Gesundheit ausgewertet.

Als kleines Dankeschön verlosen wir unter allen Teilnehmenden eine kostenlose Psychische Gefährdungsbeurteilung für Ihr Unternehmen! Außerdem können wir Ihnen bei Interesse weitere Informationen zum Thema psychische Gefährdungsbeurteilung zukommen lassen und Ihnen die Forschungsergebnisse zur Verfügung stellen.

DearEmployee erforscht daher zusammen mit Dr. Schorlemmer (Charité-Universitätsmedizin) und Dr. Müller (DEKRA) den Stand der Umsetzung der psychischen Gefährdungsbeurteilung. Auch, um daraus abzuleiten, wie Unternehmen am besten unterstützt werden können.

An der Studie können alle teilnehmen, die für die psychische Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen verantwortlich sind. Die Befragung läuft vom 16. Juli bis zum 15. Oktober 2018. Das Beantworten nimmt 5-10 Minuten in Anspruch.

Teilnahmelink: www.desurvey.de/5jahrepgb

Weitere Informationen: www.dearemployee.de/5jahrepgb

Die DearEmployee GmbH ist eine Ausgründung von Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin und der Charité-Universitätsmedizin. Sie berät Unternehmen bei der Umsetzung der psychischen Gefährdungsbeurteilung und hat dafür eine einfache, digitale, wissenschaftlich fundierte Befragung entwickelt.
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