ARBEITSSCHUTZdigital
  • Kontakt
  • |
  • Impressum
  • |
  • Hilfe
  • |
  • Mediadaten
  • |
  • Suche über alles
Hilfe zur Suche
Login | Registrieren
Sie sind Gast
  • Startseite
    • Nachrichten
    • Kurzporträt
    • Mediadaten
  • Themen
    • Gefährdungsbeurteilung
    • Arbeitsmittel und Anlagen
    • Arbeitsstätten
    • Brand- und Explosionsschutz
    • Chemikalien und Gefahrstoffe
    • Biologische Arbeitsstoffe
    • Gefahrgut und Logistik
    • Produktsicherheit/Medizinprodukte
    • Strahlenschutz
    • Immissionsschutz
  • Arbeitshilfen
    • Aushänge und Checklisten
    • Dokumentationshilfen
    • Formulare
    • Mustervorlagen
    • Betriebsanweisungen
  • Recht & Regeln
    • DGUV Regelwerk
      • Vorschriften
      • Regeln
      • Informationen
      • Grundsätze
    • Alle Vorschriften
      • der letzten 3 Monate
      • der letzten 6 Monate
      • des letzten Quartals
      • des laufenden Jahres
      • des vergangenen Jahres
    • Alle Erläuterungen
    • Mein Rechtskataster
    • Änderungen im Vorschriften- und Regelwerk
  • Medien
    • Newsletter
    • Infodienst
    • Neu auf
    • eJournals
    • eBooks
  • Stellenmarkt
  • Bestellen

Newsletter

Stets auf dem Laufenden   mit dem kostenlosen Newsletter
ARBEITSSCHUTZuptodate!

Social Media

Twitter Facebook

ARBEITSSCHUTZ digital

ist ein Angebot des

Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG
  • Schreiben Sie uns!
  • Seite empfehlen
  • Druckansicht
 
11.02.2013

Bundesregierung: Zahl der Arbeitsunfälle ist 2011 gesunken – Psychische Belastungen bei der Arbeit bleiben auf hohem Niveau

sicher ist sicher Heft 2/2013

Am 19. 12. 2012 wurde vom Bundeskabinett der Bericht der Bundesregierung über Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2011 verabschiedet. Die Bundesregierung hat dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat alljährlich bis zum 31. Dezember einen derartigen Bericht zu erstatten. Der aktuelle Bericht und die Berichte der letzten Jahre können hier heruntergeladen werden.

Weniger Arbeitsunfälle in 2011
Obwohl es mehr Erwerbstätige gibt, ist die Zahl der Arbeitsunfälle im Jahr 2011 gesunken. Gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent auf 1.007.864 Fälle. Das ist laut Bundesregierung der zweitniedrigste Wert seit 1960. Seitdem gibt es statistische Aufzeichnungen über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in Deutschland.

Die Unfallhäufigkeit, also die meldepflichtigen Arbeitsunfälle je 1.000 Vollarbeiter, ist dabei von rund 27,4 auf 26 Fälle in 2011 zurückgegangen. 2011 kamen weniger Beschäftigte während der Arbeit ums Leben: Insgesamt starben im letzten Jahr 664 Menschen an den Folgen eines Arbeitsunfalls. Im Jahr davor waren es 674 Menschen. Die Zahl der meldepflichtigen Unfälle zur und von der Arbeit ist im Jahr 2011 deutlich zurück gegangen. Insgesamt wurden 190.784 Wegeunfälle registriert, rund 15,8 Prozent weniger als 2010 (226.554 Fälle).

400 Menschen verunglückten tödlich auf dem Arbeitsweg, 27 Tote mehr als 2010 (+ 7,2 Prozent). Die Ursachen für den Anstieg sind noch nicht erforscht. Die Bundesregierung geht anhand der vorliegenden Daten davon aus, dass es sich um einen einmaligen Anstieg handelt. Als Wegeunfall werden in Deutschland versicherte Unfälle auf dem unmittelbaren Weg zwischen Wohnung und Ort der versicherten Tätigkeit (meist Arbeitsstätte, aber auch Schule, Kindergarten) bezeichnet. Arbeits- und Wegeunfälle sind meldepflichtig, wenn sie zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen oder zum Tode führen.

Zahl der Schulunfälle gesunken
Die Schüler-Unfallversicherung registrierte einen Rückgang der Unfälle, die sich in Kindertagesstätten und Schulen oder auf dem Weg dorthin ereigneten: von 1.431.920 Fälle in 2010 auf 1.407.810 (– 1,71 Prozent). Die Zahl der tödlichen Schul- und Wegeunfälle stieg um 21 auf 77 (+ 37,50 Prozent). Die Kosten der gesetzlichen Schülerunfallversicherung beliefen sich 2010 auf 452,6 Millionen Euro - gut 2,3 Prozent mehr als im Jahr davor. In der Schüler-Unfallversicherung sind Unfälle meldepflichtig, wenn der Versicherte ärztlich behandelt werden muss oder durch den Unfall zu Tode kommt.

Berufskrankheiten mit Todesfolge
2011 starben 2.560 Versicherte an einer Berufskrankheit, 51 mehr als 2010 (+ 2 Prozent). Hauptursache waren anorganische Stoffe, vor allem Staub aus Asbest. Zudem gab es 74.337 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit (2010: 73.425 Anzeigen). Davon:

– Hauterkrankungen mit 25.528 Verdachtsfällen,
– Lärmschwerhörigkeit mit 12.103 Fällen und
– bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lendenwirbelsäule durch langjähriges Heben

oder Tragen schwerer Lasten mit 4.939 Fällen.

In 15.880 Fällen wurde eine Berufskrankheit anerkannt. 46 Fälle weniger als 2010 (– 0,3 Prozent). 2010 erhielten 5.534 Versicherte erstmals eine Rente wegen einer Berufskrankheit. Im Vergleich zum Jahr davor sind dies 668 Fälle weniger (– 10,8 Prozent).

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz auf hohem Niveau
Der vorliegende Bericht berücksichtigt auch die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz und die psychischen Erkrankungen. Das Bundesinstitut für berufliche Bildung und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin befragten dazu 2011/2012 Erwerbstätige. Ergebnis: Die psychisch belastenden Arbeitsbedingungen sind seit 2005/2006 nicht weiter gestiegen, sie blieben aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Bei psychischer Belastung spielt insbesondere das Thema Arbeitszeit eine große Rolle. Psychische Belastungen, gerade auch durch Schicht-, Abend- und Nachtarbeit, können nicht nur psychische Störungen zur Folge haben. Sie können auch Muskel-Skelett- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen. Schicht-, Abend- und Nachtarbeit nehmen – genau wie die Wochenendarbeit – weiter zu.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass sowohl die Anzahl als auch die Dauer der Arbeitsunfähigkeit auf Grund psychischer Störungen weiter zugenommen haben. Auch der Anteil der Frühberentungen auf Grund psychischer Störungen nahm in 2011 weiter zu.

Aufwendungen der gesetzlichen Unfallversicherung
Um die rund 62,3 Millionen Versicherten in der gesetzlichen Unfallversicherung zu versorgen, wendeten der Träger, die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in 2011 gut 13,539 Milliarden Euro auf. Rund eine Milliarde Euro davon entfiel auf Prävention und Erste Hilfe. Renten an Versicherte und Hinterbliebene wurden 2011 rund 5,59 Milliarden Euro gezahlt, gut 1,1 Prozent weniger als 2010. Durchschnittlich dauerte die Arbeitsunfähigkeit 12,6 Tagen je Arbeitnehmer. Das sind für 2011 insgesamt 460,6 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin schätzt die volkswirtschaftlichen Produktionsausfälle auf insgesamt 46 Milliarden Euro bzw. den Ausfall an Bruttowertschöpfung auf 80 Milliarden Euro.

  • Kontakt
  • |
  • Impressum
  • |
  • Datenschutz
  • |
  • Cookie-Einstellung
  • |
  • AGB
  • |
  • Hilfe

Die Nutzung für das Text und Data Mining ist ausschließlich dem Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG vorbehalten. Der Verlag untersagt eine Vervielfältigung gemäß §44b UrhG ausdrücklich.
The use for text and data mining is reserved exclusively for Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG. The publisher expressly prohibits reproduction in accordance with Section 44b of the Copy Right Act.

© 2016 Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Genthiner Straße 30 G, 10785 Berlin
Telefon: +49 30 25 00 85-0, Telefax: +49 30 25 00 85-305 E- Mail: ESV@ESVmedien.de
ESV.info        IFA-Arbeitsmappe        IFA-Handbuch        UMWELTdigital

Wir verwenden Cookies.

Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu. Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Anpassen Cookies ablehnen Alle akzeptieren

Cookie-Einstellungen individuell konfigurieren

Bitte wählen Sie aus folgenden Optionen:




zurück