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Arbeitszeitgesetz  
16.02.2026

Arbeitszeitderegulierung: Was wären die Folgen?

ESV-Redaktion Betriebssicherheit/HBS
Das Arbeitszeitgesetz ist ein wichtiges Arbeitsschutzgesetz. (Foto: geralt/Pixabay)
Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung steht, dass die Höchstarbeitszeit nicht mehr pro Tag, sondern pro Woche geregelt werden soll. Schon dadurch wären Arbeitstage von zeitweilig mehr als 12 Stunden möglich.

Als Ziele einer Deregulierung werden unter anderem wirtschaftliche Impulse, mehr Flexibilität und eine Stabilisierung des Arbeitsvolumens trotz demografischen Wandels angeführt. Doch es ist höchst zweifelhaft, dass solche Ziele erreicht werden, analysieren Forschende der Hans-Böckler-Stiftung und anderer Einrichtungen in verschiedenen Untersuchungen. Erstens kann eine weitgehende Lockerung der täglichen Erwerbsarbeitszeit bestehende gesundheitliche Probleme in der Erwerbsbevölkerung verschärfen, was das Arbeitspotenzial schwächt statt stärkt. Zweitens würde sich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter verschlechtern, was insbesondere die Teilnahme von Frauen am Erwerbsleben einschränkt.

Drei Viertel der Beschäftigten rechnen in einer aktuellen Befragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) mit negativen Folgen für Erholung und Gesundheit, für die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familienleben sowie für die Organisation ihres Alltags, wenn generell Arbeitstage von mehr als zehn Stunden möglich werden. Zugleich zeigen die Antworten der mehr als 2000 Befragten auch, dass sehr lange und flexible Arbeitszeiten in Deutschland längst verbreitet sind. Die geltende Rechtslage bietet Unternehmen bereits hohe Flexibilität.

„Das Arbeitszeitgesetz ist ein wichtiges Arbeitsschutzgesetz“, betont Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, wissenschaftliche Direktorin des WSI. „Eine Arbeitszeitderegulierung, die Erkenntnisse von Arbeitsmedizin und Arbeitsforschung ausblendet und an der sozialen Realität vorbeigeht, dürfte wirtschaftlich sogar kontraproduktiv wirken. Denn sie würde gerade jene Entwicklungen bremsen, die in den vergangenen Jahren wesentlich zu Rekordwerten bei Erwerbstätigkeit und Arbeitsvolumen beigetragen haben, und gleichzeitig Probleme bei Gesundheit und Demografie verschärfen“, so Kohlrausch.

Quelle: Pressemitteilung Hans-Böckler-Stiftung

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