Insbesondere in Klein- und Kleinstbetrieben wird die Gefährdungsbeurteilung nicht wie vorgegeben umgesetzt. In einer Umfrage wurden nun 858 Kleinstunternehmer (Rücklaufquote 53%) zu deren Schwachstellen befragt. Insgesamt wünschen sich die Kleinstunternehmer mehr praktische Beteiligung an der Erstellung von Vorschriften und eindeutige Regeln ohne unbestimmte Rechtsbegriffe. Weiter führte die Integration der Gefährdungsbeurteilung in die Firmensoftware mittels einer branchenspezifischen digitalen Schnittstelle zu einer Steigerung der dokumentierten Gefährdungsbeurteilungen. Teil 1 des Beitrags befasst sich mit der Gefährdungsbeurteilung in Kleinstbetrieben und der Digitalisierung dieser Beurteilung. Teil 2 in der Folgeausgabe der sis handelt von den Bedingungen bei Solo-Selbstständigen, praxisbezogener Teilhabe, dem Erfordernis rechtssicherer Regeln und schließt mit einem Fazit.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2199-7349.2026.07.10 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2199-7349 |
| Ausgabe / Jahr: | 7 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-07-24 |
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