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ARBEITSSCHUTZuptodate!
Gesündere Arbeitsbedingungen und mehr Sicherheit für die Beschäftigten in JobCentern. Das sind die beiden Kernziele des Projektes „abba – Arbeitsbelastungen und Bedrohungen in Arbeitsgemeinschaften nach Hartz IV“, das die gesetzliche Unfallversicherung in zwei Schritten durchgeführt hat: 2008 wurden 2200 Beschäftigten aus 12 JobCentern nach ihren Arbeitsbedingungen befragt, daraus wurden Präventionsmaßnahmen abgeleitet und 2010 die Wirksamkeit der Präventionsmaßnahmen in JobCentern überprüft. Die Beschäftigten in JobCentern sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt: das Fallaufkommen ist hoch, die Rechtslage kompliziert. Der Entscheidungsspielraum der Beschäftigten ist aufgrund der gesetzlichen Vorgaben gering, die Erwartungen der Kunden hingegen sind hoch. Die Sorgen und die Verzweiflung mancher Kunden führen auch zu Aggressionen gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den JobCentern. Die Formen dieser Aggression reichen von Verweigerungshaltungen, über Beleidigungen bis hin zu seltenen Fällen von körperlichen Angriffen. Diese schwierige Arbeitssituation hat die gesetzliche Unfallversicherung mit dem Modellprojekt „abba“ untersucht. Ziel des „abba“-Projektes war es geeignete Präventionsmaßnahmen zu ermitteln und zu erproben, die die Arbeitsbelastungen verringern können.
Präventionsmaßnahmen im „abba“-Projekt
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