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Im Gespräch mit Rolf Lenzen-Gasper, Verantwortlicher im Objektmanagement der Stadt Aachen  
09.10.2023

Aachen aktiv gegen Asbest in städtischen Gebäuden

ESV-Redaktion Arbeitsschutz/BMAS
Ich frage mich: Warum sind Gefahrstoffe nicht Bestandteil von Ausbildungen? (Foto: Rolf Lenzen-Gasper)
Als eine der ersten – und bis heute wenigen – Kommunen setzt sich die Stadt Aachen seit über 30 Jahren ausführlich mit der Befreiung städtischer Gebäude von Asbest auseinander. Rolf Lenzen-Gasper, Verantwortlicher im Objektmanagement der Stadt, beschreibt, worauf es dabei ankommt und was sich in den letzten Jahren bewegt hat.

Herr Lenzen-Gasper, wieso ist Asbest so ein wichtiges Thema in der Aachener Verwaltung?

Wir haben bereits 1989 angefangen, städtische Gebäude auf Asbest zu untersuchen. In Holland hat man sich schon früh damit beschäftigt und das ist dann nach Aachen übergeschwappt. Seitdem ist das Thema aus Aachen nicht mehr wegzudenken. Im Laufe der Jahre haben wir das dann zum Beispiel auch auf PCB-Untersuchungen erweitert.
Es gibt deutschlandweit ganz wenige Kommunen, die sich so intensiv damit beschäftigen. Leider ist es immer noch ein Thema, was sehr ungern angepackt wird. Was verständlich ist, denn durch die Maßnahmen ist weniger Geld für anderes da.

Was bringt das genau?

In Aachen können die Menschen sicher sein, dass sie in Gebäuden keinen Schaden aufgrund von Gefahrstoffen erleiden. Auch Familien, die Kinder bei uns in die Kindergärten schicken, wissen, dass die Gebäude untersucht sind. Ich finde, das ist ein sehr hohes Gut und hat in der Lebensqualität einen großen Wert.

Wie reagieren denn die Aachener darauf?

Wir haben dieses Thema immer öffentlich behandelt, sodass nie der Eindruck entstand, dass wir im Geheimen vorgehen. Natürlich haben wir in etlichen Gebäuden Schadstoffsanierungen, weil immer irgendwo etwas erneuert werden muss. Da haben sich die Aachener bereits daran gewöhnt – keiner verfällt mehr in Panik, wenn die Leute ihre Schleusen aufbauen oder in weißen Schutzanzügen herumlaufen.

Was ist besser geworden?

Aufgrund des nationalen Asbestdialogs ist es dazu gekommen, dass wir uns auch deutschlandweit austauschen und kurzschließen können. Wir haben uns anfangs zu sehr in unserem kleinen Kreis bewegt. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir uns mittlerweile auf kommunaler Ebene in diesem Format treffen.

Wo hapert es noch?

Die Politik tut sich hier etwas schwer. Alle, die in diesem Bereich tätig sind, warten jetzt schon seit einigen Jahren auf eine neue Gefahrstoffverordnung. Da sind wir gespannt, wie die aussieht.
Außerdem kommt das Thema in den ganzen Ausbildungsbereichen überhaupt nicht vor. Eigentlich müsste doch jeder in seinem Lehrlingsberuf auf irgendeine Art und Weise von diesem Thema gehört und eine Zulassung haben, mit Gefahrstoffen zu arbeiten. Ich frage mich schon: Warum sind Gefahrstoffe nicht Bestandteil von Ausbildungen?

Was wird künftig Ihre Arbeit prägen?

Wir werden auf jeden Fall das Thema Asbest im Auge behalten und es kommen ja immer neue Themen dazu. Wir sprechen mittlerweile von zirkulärem Bauen. Diese ganze Energiethematik ist im Bausektor natürlich extrem wichtig. Asbest bleibt wichtig, aber ist eben ein Teil der Gesamtthematik.

Vielen Dank für das Gespräch!

Hintergrund
Die Stadt Aachen widmet sich seit über 30 Jahren dem Kampf gegen Asbest in Gebäuden. Ihr Engagement brachte ihnen 2012 den Deutschen Gefahrstoffschutzpreis (GSP) ein. Die nächste Bewerbungsphase für den Preis beginnt im November 2023. Einzelheiten zum GSP finden Sie hier: www.gefahrstoffschutzpreis.de.

Quelle: BMAS

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(ESV/FG)
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