Schnittstellen: Psyche und BGM
Die Gefhrdungsbeurteilung, wie sie hier bisher vornehmlich beschrieben und wie sie auch in der Vergangenheit vorwiegend durchgefhrt wurde, nimmt vor allem die physikalisch-chemischen bzw. technologisch bedingten Gefhrdungen war. Kaum Beachtung fanden dagegen die Gefhrdungen, die sich aus psychischen Belastungen ergeben konnten. Obwohl bereits seit 1996 Konsens besteht, dass eine vollstndige Gefhrdungsbeurteilung selbstverstndlich auch psychische Aspekte bercksichtigen muss, ist dies meist nicht geschehen.
Die Frage, warum hier von einer Schnittstelle zur Psyche bzw. zur Gefhrdungsbeurteilung psychischer Belastungen die Rede ist, obwohl diese doch zur Gefhrdungsbeurteilung dazugehrt, mag berechtigt sein. Sie hat aber ihre Grnde. Sicher ist es richtig, dass die wesentlichen Prozessschritte, die hier beschrieben wurden auch auf die Beurteilung psychischer Folgen von Arbeitsttigkeiten anwendbar sind. Viele grundlegende Begriffe oder Modelle sind es aber nicht.
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